Drücke dich aus, auch ohne die Stimme zu erheben!

Katja Campanile - Inhaberin Tanzschule Flamenco

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Unsere Stimme entscheidet – unsere Haltung hat dabei Einfluss

Wenn wir über die Macht unserer Stimme sprechen, geht es um die Worte, die wir aussprechen und Entscheidungen, die wir durch politische Abstimmungen beeinflussen.

Es gibt jedoch auch eine Stimme die nicht gehört, sondern gesehen wird, eine Stimme die viele Fassetten hat und mit Emotionen verbunden wird.

Es ist die Sprache unseres Körpers, die nirgends so eindrücklich wie beim Flamenco vermittelt wird. Wir freuen uns, dass zum Abschluss des Nachmittagsprogramms eine Meisterin des Flamencos, dies eindrücklich zeigen wird.


Katja Campanile in Zürich geboren und aufgewachsen, begann bereits in ihrer Kindheit zu tanzen. Als Kind einer Spanierin und eines Italieners fühlte sie sich stets stark mit dem Süden verbunden. Mit 14 Jahren leitete sie mit ihrer damaligen besten Freundin Tanzkurse und träumte davon Tänzerin zu werden (damals Jazztanz). Mit 16 Jahren reiste sie nach Andalusien, dem Heimatort ihrer Mutter und verliebte sich Hals über Kopf in den Flamenco. Von da an gab es nur noch diese Ausdrucksform für sie.

Sie begann bei Susanna Barranco in Zürich ihre Ausbildung. Während 13 Jahren lernte sie Spanische Folklore, Clásico Español, Escuela Bolera bei ihrer Lehrerin, die sie förderte und auch immer wieder nach Madrid mitnahm. Mitte der neunziger Jahre begann sie regelmässig nach Madrid und Sevilla zu reisen und besuchte den Unterricht bei Eloy Pericet (Escuela Bolera und Clásico Español), Maria Mercédes León, Alicia Márquez und Ursula López.

Katja liebt die Stadt Sevilla. Seit etwa zwanzig Jahren reist sie jedes Jahr dahin und besucht den Unterricht bei Grössen wie: Leonor Leal, Juan Paredes, José Manuel Ramos (Oruco), La Lupi, Manuela Rios, Pastora Galván, Israel Galván, Belén Maya, Beatriz Morales, Soraya Clavijo, Carmen Cortés, Rafaela Carrasco, Chiqui de Jerez, Concha Jareño, Fuensanta la Moneta, Pepe Torres…um nur einige zu nennen. In Zürich geniesst sie seit Jahren den Unterricht bei Elena Vicini und den Austausch mit ihren Kolleginnen.

Auch auf den Brettern, die die Welt bedeuten stand sie einige Male. So wirkte sie im Oktober 2005 bei der Tanzproduktion «Games» der Compagnie el contrabando am Festival de las Artes de Baruta in Caracas (Venezuela) mit. 2009 Auftritt am Flamencofestival in Baden, 2012 Mitwirkung im Stück von Rocío García «La Mujer del Pintor» und von 2015 bis 2018 trat sie regelmässig am Gipsy Festival auf, mit welchem sie auch auf Schweizer-Tournee ging. 2016 Auftritte mit dem Tanz-Trio Elena Vicini, Sina de Alicia und Katja Campanile und mit Sina de Alicia zeigt sie das Stück «tu si flamenca» (Erstaufführung). 2018 folgte eine erneute Zusammenarbeit mit dem Tanz-Trio für das Flamencofestival Zürich mit dem Stück «ponle el nombre que quieras» (Erstaufführung) und 2019 tanzte sie am Tablao des Flamencofestivals in Zürich.

Ihre Unterrichtstätigkeit im Flamencotanz beginnt sie mit Stellvertretungen im Jahr 2005 u. a. an der Ballettschule des Zürcher Opernhauses und entdeckt eine neue Leidenschaft. Sie freut sich ihre Liebe zum Flamenco weiterzugeben und bei den Kursteilnehmer*innen die Lust am Tanzen zu wecken und sie dafür zu begeistern.

Seit 2008 hat sie ihr eigenes Tanzstudio in Zürich-Wiedikon, unterrichtet Erwachsene, Kinder und Jugendliche und gibt regelmässig Workshops an Schulen in und um Zürich.

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